Mein Kampf
von George Tabori
Regie: Georg Aichner

ZUM STÜCK

In einem Wiener Armenasyl diskutiert der Buchhändler Schlomo Herzl mit dem arbeitslosen Koch Lobkowitz über den Titel eines Buches, das Herzl schreiben will. Sie einigen sich auf “Mein Kampf“. Inzwischen quartiert sich der mittellose Adolf Hitler, der in Wien eine Karriere als Maler beginnen will, in der Armenunterkunft ein. Der Jude Herzl kümmert sich um den jungen Mann aus Braunau am Inn, vor allem als dieser an der Akademie für bildende Künste abgelehnt wird. Hitler nutzt die Gutmütigkeit und Menschenliebe seines Gastgebers zunehmend für seine politischen Pläne, macht dessen junge Gespielin Gretchen zu einem “Hitlermädchen“ und die anderen Heimbewohnerinnen zu Instrumenten, die helfen sollen, seine Ideen umzusetzen. Schließlich tritt eine Frau Tod auf, die den Jungpolitiker als Gehilfe engagiert.